Sparkasse Leverkusen – 175 Jahre Tradition

Als zuverlässiger Partner in der Region ist die Sparkasse Leverkusen schon lange Teil des gesellschaftlichen Lebens und für viele Bürgerinnen und Bürger ein fester Bestandteil ihres Lebens. Ihre langjährige Geschichte umfasst einige spannende Ereignisse. So wurden fast zeitgleich im Jahre 1844 die beiden Institute gegründet, die später zur heutigen Sparkasse Leverkusen fusionierten. Aber lesen Sie selbst…

Bereits seit 175 Jahren – also genau seit dem Jahre 1844 – ist die Sparkasse Leverkusen fester Bestandteil der nordrhein-westfälischen Region.  Damals noch als Sparkasse Opladen und als Sparkasse für den unteren Kreis Solingen.

Gründung der Sparkasse Opladen

Sparkasse Opladen (1934-1953)

Die Sparkasse für die Bürgermeisterei Opladen, Burscheid, Schlebusch, Richrath, Monheim und Leichlingen wurde am 27.  April 1844 in Opladen gegründet. Etwas ungewöhnlich, aber durchaus praktikabel zog die Sparkasse in das verkehrsgünstig gelegene Gasthaus „Am Ritter“, das direkt an der Nordrampe der Wupperbrücke in Opladen lag. Hier wurden alle Geschäfte abgewickelt und auch die Gelder der Einleger aufbewahrt. Erster Direktor wurde Julius Schnitzler (1806 – 1884). Hauptrendant war Wilhelm Ulenberg (1815 – 1888). Beide waren Teilhaber der damals gutgehenden Spinnerei und Schraubenfabrik Ulenberg & Schnitzler an der Wupperbrücke.

Die Filiale Opladen heute

Gründung der Sparkasse Leverkusen

Auf den Weg gebracht wurde die Sparkasse für den unteren Kreis Solingen – später Sparkasse Leverkusen – vom damaligen Landrat der Stadt Solingen im Jahr 1841. Ihm genügte das bis dato bestehende System der Sparkassen nicht und so beantragte er bei der Düsseldorfer Regierung die Gründung einer gemeinschaftlichen „Kreis-Spar-Kasse“. Nach massivem Widerstand der neu gegründeten Sparkasse Solingen erfolgte am 13. August 1843 die Genehmigung, eine zweite Sparkasse zu eröffnen. Kurze Zeit später, am 24. August 1843 ist die Gründung der Sparkasse in die Wege geleitet worden und so konnte schließlich ein halbes Jahr später der Geschäftsbetrieb aufgenommen werden.

Schon damals wurde das Prinzip des deutschen Sparkassenwesens zu Grunde gelegt: nämlich die Förderung einkommensschwacher Bevölkerungsgruppen. Dies kam u. a. in den Bestimmungen des Paragraphen 5  zu Tage, in dem es hieß, dass nur Beträge von einem bis maximal 200 Talern einzeln eingelegt werden konnten. Die geringsten Einlagen erhielten dabei den günstigsten Zinssatz – heute nur schwer nachvollziehbar.

Die Fusion der beiden Sparkassen

Aufgrund der vorausgegangen Verwaltungs- und Gebietsreform in den 70er Jahren, geriet das Bundesland Nordrhein-Westfalen in große Unruhe. So gab es u. a. die Diskussion der Eingemeindung von Leverkusen nach Köln, die schließlich verhindert wurde. Derartige einschneidende Ereignisse gingen auch an den beiden Sparkassen nicht spurlos vorüber und so fusionierten am 1. Januar 1976 die Sparkasse Opladen und die Sparkasse Leverkusen als Folge des neuen nordrhein-westfälischen Sparkassengesetzes. Den ersten Vorstand bildeten fünf Sparkassendirektoren: dem Vorstandsvorsitzenden Heinz Gries, den Mitgliedern Willi Schmidtke und Karl-Heinz Wolf sowie den Stellvertretern Robert Giese und Klaus Ochs. Zur Hauptstelle der Sparkasse wurde das heute noch bestehende Gebäude in der Friedrich-Ebert-Str. 39 in Leverkusen-Wiesdorf.

Gemeinsam Geschichte weiter leben

Die Sparkasse Leverkusen hat eine langjährige Geschichte, die es weiter zu leben gilt. Seien auch Sie ein Teil davon.

Ihr Sparkasse Leverkusen